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Rezensionen

Eine Weihnachtsgeschichte mit der Magie der leisen Töne, die mich bis tief in die Seele berührt hat. Christine Bouzrou erzählt die Geschichte des achtjährigen Joeys, der durch seinen kindlichen Charme, die Herzen der Menschen erreicht und dadurch im zwischenmenschlichen Zusammenleben der Erwachsenen, das Licht der Liebe zum Leuchten bringt, sodass sie offen sind, für die Glücksmomente, die ihnen auf diese Weise geschenkt werden – kleine Wunder eben, mit denen sie nie gerechnet haben. Doch dann, kurz vor Weihnachten, passiert das Unfassbare und der kleine Joeys braucht nun selbst ein Wunder – ein ganz großes sogar. Und wirklich, in allerletzter Minute…

Medien

Unverarbeitete Misserfolge in der Jugend, eine egozentrische Mutter, ein erfolgreicher Vater, eine Zwillingsschwester, die alles mit Links macht, ein ungeliebter Beruf, die ziemlich früh gescheiterte Ehe ihrer Eltern, die räumliche Trennung von Vater und Zwillingsschwester, ihre hohen Ansprüche an sich selbst – immer perfekt zu sein – die immer mehr anwachsende Unzufriedenheit im Zusammenleben mit ihrer eignen Familie, ihren Kindern und Ehemann und ein von ihr, 15 Jahre lang wohlbehütetes prekäres Geheimnis, sorgen dafür, dass die Hauptprotagonistin Roswitha, immer weniger mit sich selbst, ihrer Familie und ihrem übrigen sozialen Umfeld zurechtkommt. Eigenliebe und Selbstwertgefühl – fehl am Platz – auf…
Ewig her, dass ich einen Roman mit historischem Zeitkolorit gelesen habe. Umso begeisterter war ich dann, mich in einer Kriminalgeschichte, inmitten des Römischen Reichs, in Vindobana, dem heutigen Wien, zu befinden. Spannende, lebendige und gut recherchierte Geschichte. Es muss dort zugegangen sein, wie bei ›Sodom und Gomorrha‹ – ausschweifende Feste, Drogen, Sexorgien mit Lustsklavinnen und Sklaven, und illegale Belustigungen nach Vorbild der Römer à la »Brot und Spiele« – für die gut situierten Bewohner und im Gegensatz dazu, das Erleben tiefster Armut. Da ist auch der Wunsch nach Freiheit vieler Sklaven und die damit verbundene Hilflosigkeit, wenn sie ihre Freiheit plötzlich…
Das Gedicht von Theodor Fontanes Gedicht »Die Brück‘ am Tay« hat Karolyne Stopper dazu inspiriert, ihre Leserschaft in eine märchenhaften Fantasiewelt zu entführen, in welcher der Zauber  aus Kindertagen lebendig wird. Wir betreten eine nahezu magische Welt – das mystische Reich der Faun, Elfen, und der vier Winde. Dieses Zauberreich ist eng mit der frühen Ritterzeit der Menschen verbunden und wir erleben, wie Gut und Böse miteinander ringen und das Gute, die Liebe zuletzt obsiegt. Die Ritterstocher Alex, charismatisch, klug und naturverbunden lernt zwei geheimnisvolle Männer kennen, deren Anziehungskraft kann sie sich nicht entziehen. Mal fühlt sie sich zu dem einen, dann…
Ein spannendes Wiedersehen mit Diederike Dirks und ihrem Partner Oskar Breithammer, nicht nur, dass in ihrer beider Leben grad ziemlich viel durcheinander gerät, sondern sie ermitteln auch in einem problematischen Mordfall. Nichts ist wirklich so, wie es scheint. Die Ermittlungsarbeiten gestalten sich schwierig und plötzlich tangiert ein 25 Jahre alter nicht aufgeklärter Fall, die laufende Polizeiarbeit. Abgründe tun sich auf. Es wird kompliziert, brisant und psychologisch sehr dicht. Ein junger Mann, welcher sich schon 25 Jahre, in einem psychologischen Ausnahmezustand befindet, wird zur tickenden Zeitbombe – seine Seele schreit, doch gehört hat sie nie jemand. Verkorkste Familienverhältnisse einer Opfer/Täterfamilie verkomplizieren…
Leichte Unterhaltungslektüre dachte ich – doch dem ist nicht so. Steigt man tief in die Handlung des Buchs und das Leben der Protagonisten ein, ist es viel mehr. Die Autorin beleuchtet das Thema Angst/Lebensangst/Bindungsangst, sehr facettenreich. Und immer wieder spielen falsche Konditionierungen im Kindes-und Jugendalter, ein instabiles Umfeld und prägnante selbst getroffene Entscheidungen der Protagonisten, die sich auf das weitere Leben psychisch auswirken, eine tragende Rolle. Es geht ums Leben lernen – ein Leben lang – immer wieder neu. Hinfallen, stolpern, aufstehen, lernen glücklich und zufrieden zu sein, so wie es grad ist  –  es geht ums erkennen, dass es nicht auf…
Gut gelungen ist der bayrische Heimatroman. Die Autorin beschreibt das Zeitkollorit der 60ger bis 80ger Jahre sehr anschaulich, zeigt auf, wie beschwerlich es damals war, einen großen Hof zu bewirtschaften und den Landwirtschaftsbetrieb am Laufen zu halten, gaben die kargen Böden  ja nicht viel her. Die Leserschaft erlebt eine interessante  Geschichte über das funktionierende, in großen Zügen menschliche Miteinander der kleinen Gemeinschaft auf dem Hof, weit ab von der nächsten Ortschaft. Doch dann heiratet der Jungbauer und alles ändert sich. Die Liebe zerbricht an den Herausforderungen des Lebens, Kinderlosigkeit, ein schwerwiegender Unfall des Jungbauern, aufkommende Eifersucht, Hass und Existenzangst sorgen…
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