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Rezensionen

Schon allein der Prolog lässt aufhorchen – ›Das Böse im Menschen‹ – eine Kommunikation zwischen Schirach und Precht, ausgestrahlt am 03.11.2013 im ZDF. Eine ungewöhnliche, interessante, dystopische und spannende Story, das Thema sehr brisant und aktuell. Der Autor stellt die Thesen des Libet-Experiments aus den 80-er Jahren in den Mittelpunkt, stellt sie nicht infrage, sondern strickt daraus eine fiktive, diabolische und sehr intelligente Geschichte. Sie ist keineswegs abwegig, wenn man diverse vorausgegangene Konditionierungen des menschlichen Charakters heranzieht und deren Eigenschaften durch auslösende KI gesteuerte Momente noch forciert. Hier kommen unter anderem Manipulation, Hass, Rachegelüste, Gier, Machthunger, gesteigerter Egoismus und Geltungsdrang…
Eine dramatische Kriminalgeschichte, die mich berührt und aus dem Leben gegriffen scheint. Zwei unmittelbar zusammenhängende Tathergänge verdeutlichen der Leserschaft eindringlich, wie ausufernder Alkoholgenuss zu stark antisozialem Verhalten, nicht zu bremsenden Aggressionen und Selbstüberschätzung führen kann. Meist, wie auch in dieser Story, sind es charakterlich und/oder körperlich schwächere Personen, die es dann aus heiterem Himmel treffen kann, weil sie zufällig am selben Ort weilen und sich irgendwie auf den Täter einließen. Die Protagonisten und Antagonisten sind charakterlich realistisch gezeichnet. Der Autor hat auch gut herausgearbeitet, dass suchtkranke Mitläufer das Potenzial haben, unmittelbar zu Tätern zu werden, wenn sie in sich instabil…
Verführerische, sinnlich erotische Geschichten frei nach den Gebrüdern Grimm – gut umgesetzt vom Autor, ohne ins Vulgäre abzurutschen. Beachtenswert ist, dass Jacob und Wilhelm Grimm ihre Kinder – und Hausmärchen nach ihrer ersten Auflage enterotisiert und sie regelrecht antisexuell umgestaltet haben – kindgerecht eben. Doch so ganz ist es ihnen nicht gelungen. In manchen Märchen sind trotz allem noch ein Hauch Erotik und Sexualität zu spüren. Wahrscheinlich hat gerade das Franck Sezellis Fantasie angeregt. Das Buch liest sich locker und vergnüglich weg, das Interessante am Buch ist, dass der Verlag und der Autor die Gestaltung des Covers und auch die…
Ein sehr spannender, gut strukturierter, konfliktträchtiger und atmosphärisch dichter Plot führt die Leserschaft durch die Handlung. Die Charaktere sind realistisch gezeichnet und haben alle ihre Ecken und Kanten wie im richtigen Leben. Worum geht es im Buch. Es geht um Personen der Öffentlichkeit, mit narzisstischen Zügen, Karrieristen, um Blender – mehr Schein als Sein und es geht um vorgetäuschten Respekt, ums Antichambrieren und auch um instabile Arbeitsbedingen und um Drogenhandel. Jede Menge Konfliktstoff also, der eingebunden ist um ein schreckliches Geheimnis einer archäologischen Ausgrabung. Rückblenden in Form eines fiktiven Tagebuchs über die Zeit der Ausgrabungen, geben der Geschichte einen realen,…
Was wäre, wenn der Weihnachtszauber einfach verschwindet? Die Welt wäre um vieles ärmer und kälter. Gerade auch in der heutigen Zeit, wo vieles durcheinander gerät und Chaos herrscht, brauchen die Menschen kleine Herzenswunder. Ein wunderschönes, modernes Weihnachtsmärchen, nicht nur für Kinder. Einfach bezaubernd. Herzlichen Dank dem Autorenduo Valerie le Fiery und Frank Böhm für diese herzige kleine Weihnachtsgeschichte. Ich empfehle das kleine Büchlein sehr gerne weiter. Heidelinde Penndorf (Dezember 2021) Klick zum Kauf des eBooks
Das neue Buch der Autorin ist einfach bemerkenswert in seiner kompakten psychologischen Tiefe und berührt mehrere Themen, die uns auch im Leben begegnen können. Wir lernen einen Narzissten kennen, der sein wahres Gesicht erst zeigt, wenn er sein Opfer sicher weiß und es ihm hörig sind. Es geht auch um Ideenklau, auch um den taktischen Beischlaf eines Mannes, um auf der Karriereleiter ganz nach oben zu kommen. Es geht auch um ›graue Mäuse‹ – die Unterdrückung der Frau in Beziehungen. Frauen, die immer im Schatten ihres Mannes stehen und sich selten daraus lösen können. Da gibt es auch die Opfer-Täter…
Die Schweizer Autorin schrieb mir, dass ihr Buch ›Querdenkereien‹ wahrscheinlich in gewissen Bereichen überholt scheint. Dem ist jedoch nicht so. Denn das Buch ist ein zwischenmenschlicher Spiegel unsere aller Sein, wie wir fühlen, denken und handeln, wie wir zwischenmenschlich miteinander umgehen und aufeinander reagieren. Es ist auch ein Buch, welches aufzeigt, was bestimmte Medienbereiche mit uns machen, dass wir zu Voyeuren werden: ›Schau, den Menschen, die da im TV vorgeführt werden, denen geht es noch schlechter als uns‹. Wir sprechen Urteile über sie, ohne sie persönlich zu kennen – bildungsfernes TV. Heidy Helfenstein zeigt auch auf, wie sehr die Stille,…
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