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Rezensionen

Jes Schön präsentiert der Leserschaft einen exzellenten dritten Teil dieser außergewöhnlichen Tetralogie. Die Handlung ist gegenwärtig und überzeugt mit den beiden wechselnden personellen Erzählperspektiven der zwei Hauptcharaktere. Sie erzählen den Lesenden ihre beider gemeinsame Lebensgeschichte und nehmen uns mit in ihre Gefühls- und Lebenswelt. Es ist eine Story mit psychologischem Tiefgang. Wir erleben den psychischen und auch physischen Zusammenbruch der Hauptprotagonistin, deren Verdrängung sich gelöst hat, weil der Peiniger ihrer Kindheit teilweise wieder auf freiem Fuß ist und ein intelligentes kriminelles Netz um sie und ihrem Mann festzuzurren beginnt. Das Dunkel ihrer Kinderjahre hat sich gelichtet und ein Abgrund tut…
Es ist ein intellektuelles Buch – ein lebendiges, interessantes und unterhaltsames Denkabenteuer, ein Göttersprung in die Gegenwart. Simon Gerhol ist es gelungen, die griechische Mythologie in die Gegenwart zu übertragen und die Götter etwas zu entzaubern. Auch Götter sind nur Menschen. Sie erfahren, genau wie wir alle, Irrungen und Wirrungen im Denken und Handeln, haben Träume ihrer Lebenswege, die kurvenreich sind und sich nur wenig planen lassen, außer der Lobbyismus greift ein. Und so werden kleine Geschichten erzählt, in welchen die Götter auf der Erde leben und ähnlich wie wir alle Erfahrungen sammeln und mal leicht und locker und dann…
Ein psychologisch sehr intensiver Thriller der Extraklasse – schon allein der Prolog, dessen Inhalt erschüttert, sich einprägt und mich nicht mehr losgelassen hat. Die Leserschaft erfährt durch die Handlung, wie Traumata die Wahrnehmung verändern können und das Sozialverhalten oft ein ausgeprägtes anderes ist, zumal, wenn die Betroffenen keine Hilfe erfahren und/ oder ihnen nicht geglaubt wird. Narzisstisch, toxische Persönlichkeitsstrukturen, ein Netz aus Lügen und Intrigen, krankhafte Rachegelüste und die unheimliche, lautlose, fast unbemerkte Art zu töten, verfangen sich in der Handlung zu einem fast undurchdringlichen Dickicht. Diese Sachverhalte führen das sympathische, schwedische Ermittlungsteam mehrmals in die falsche Richtung. Ein interessanter…
Der vierte Teil der bayrischen Heimatkrimi-Serie um den kulinarischen Genussmenschen Kommissar Hinterdobler ist zwar ein wenig kurz geraten, doch besetzt ein interessantes Thema und stellt im Zusammenhang eines Mordes den schwarzblauen Ölkäfer und Honig in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Dieser schwarzblaue Ölkäfer war sogar das Insekt des Jahres 2020. Um ihn ranken sich viele Geschichten, wie auch in diesen Kurzkrimi. Anmerkung: Die Veröffentlichung dieses bayrischen Heimtatkrimis wurde mit dem Stipendienprogramm 2021 der VG WORTNEUSTART KULTUR gefördert. Gute, leichte, nette und wissensvermittelnde Sommerlektüre, die ich gerne der Leserschaft weiterempfehle, die bayrisch-humorige Heimatkrimis mögen. Heidelinde Penndorf (Juli 2022) Klick zum Kauf des…
Der SF-Roman mit über fünfhundert Seiten ist eine Wucht – intensiv, faszinierend, bildgewaltig geschrieben, interessant, sehr spannend, emotional packend und vielschichtig. Zu 80 % dystopisch, doch mit einem Ende, welches Hoffnung gibt. Die Charaktere sind zum Teil sehr komplex, lernend und sich weiterentwickelnd. Es ist ein Roman, der unter die Haut geht, der beunruhigt, den man nicht vergessen kann. Ein Roman, der aufzeigt, wohin Fanatismus, krankhafter Ehrgeiz, missbrauchte Wissenschaft, zu viel Macht in einzelnen Händen und der KI vertrauend, führen kann, wenn Empathie und Liebe außen vor bleiben. Das Beste für die Menschheit gewollt und verblendet in den Abgrund geführt.…
Ein beeindruckendes Buch mit gut recherchiertem Hintergrund, spannend, lebendig und interessant von der ersten bis zur letzten Seite. Die Autorin führt die Leserschaft in das Rotlichtmilieu Hamburgs. So erleben Leserinnen und Leser fast hautnah die sehr speziellen, komplizierten, zwischenmenschlichen Beziehungen und/oder Bindungen von Prostituierten und Zuhältern, erfahren auch welche Druckmittel eingesetzt werden, um die Frauen gefügig zu machen und auch wie engmaschig das Netz der Clans abgesteckt ist. Erschreckend, wie hier Politik wegschaut und teilweise tief im Sumpf des Milieus verbandelt ist. Der Traum vom großen Geld, der Traum sich Wünsche erfüllen zu können, die man mit real verdientem Einkommen…
Das Hauptgenre des Autorenduos Valery le Fiery & Frank Böhm ist Queere Literatur. Doch mit diesem kleinen Büchlein zeigen die beiden, dass sie auch anders können. Science-Fiction, mit einem brisanten Thema – Experiment KI unter Nutzung des willigen Menschenmaterials unter Weglassung jeglicher ethischer Normen. Menschen werden zu gefügigen Arbeitssklaven umgeformt – Gedankenklau vorangestellt. Macht und maximales Profitstreben stehen dabei im Fokus der Geschehnisse. Was mit starken Persönlichkeiten und Mitarbeitern geschieht, die sich mit ihrem angeborenen Instinkt, Misstrauen und ihrer Intelligenz dagegenstellen, ist abenteuerlich. Lesen Sie die kleine Kurzgeschichte am besten selbst. Sehr gern empfehle ich das kleine Büchlein weiter. Es…
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