Font Size

SCREEN

Profile

Layout

Menu Style

Cpanel

Rezensionen

Das Ende der Stille … ist sehr laut, denn der Leserschaft begegnen im Buch Protagonisten, die ziemliche Probleme haben und verzweifelt nach Lösungen suchen. Es geht um zwischenmenschliche Nähe und auch die Distanz unterschiedlicher Gesellschaftsgruppen, um verkorkste Kindheiten, deren Probleme mit in das Erwachsenenleben übernommen werden. Es geht auch darum, wie Mensch mit Hilfsbedürftigen umgeht und auch um Ruhm und den tiefen Fall. Wir lernen Protagonisten unterschiedlichster Charaktere kennen, erleben narzisstische Feinheiten, Menschen mit übersteigertem Selbstbewusstsein und des Gegenteils. Die Leserschaft erfährt, wie der Wert eines Menschen in Abhängigkeit des Geldes bemessen wird und erlebt auch das selbstlose emphatische Miteinander…
Mein Autorenkollege Heinz Flischikwoski schreibt im Klappentext Einzig, nicht artig. Sicher, ich kenne die Lyrikerin und sie hat sich in ihrem zweiten Werk stark entwickelt. Ihre Prosa räumt auf mit dem Gleichklang des ›Friede, Freude, Eierkuchen‹. Heidelinde Penndorfs Lyrik verdankt ihren Charme einer Beständigkeit ihrer Thematik. Ihre Töne berühren mich. Manchmal ganz zart, in einer verspielt romantischen Ironie, dann wieder scharf und bittersüß. In manchen Gedichten kann man wohnen. Und sich wohlfühlen. Andere bringen mich zum Nachdenken. Ihre Verse entführen und berühren und genau das ist es, was Lyrik ausmacht. Danke. Heinz Flischikowski ***** LovelyBooks - Christine Keller nichts ist…
Ich habe mich verliebt in ihre Texte, mit diesen Bildcollagen, die so herrlich dazu passen. Roda Roths neues Buch in Lyrik und Prosa verzaubern die Sinne. Sie spielt mit den Worten, fängt unser Denken und Fühlen damit ein und wir erleben eine sehr wortverführende Zeit-Reise ihres vergangenen und gegenwärtigen Lebens. Wild, feurig, charismatisch, verliebt, traurig, sehnsuchtsvoll, resignierend, wütend, melancholisch, hoffnungsvoll und naturverbunden tanzt sie berührend ihren Lebenstanz bis ins Heute. Es ist ein Aufbäumen gegen die Zeit, ein Nachdenken, sich verlierend, ein sich Wiederfinden und ein Annehmen ihrer Entscheidungen, ihrer Hochs und Tiefs und letztlich ein Annehmen ihres Lebenswegs und…
Er hat ein Kinderbuch geschrieben und ist bekannt für seine gedankenreiche, lebendige und berührende Lyrik. Nun überrascht Heinz Flischikowsi die Leserschaft mit einem bemerkenswerten Prosawerk. Short-Stories, eigentlich eine verkannte Königsdisziplin des Schreibens. Warum? Weil jeder Kurzgeschichte eine brillante Quintessenz zugrunde liegt, aus der dann beim Entwickeln der Geschichte das Potenzial eines eindrucksvollen Augenblicks entsteht. Gedankenketten raffiniert aneinandergereiht, sodass im normalen Alltag der handelnden Personen plötzlich eine explosionsartige Momentsituation zum Tragen kommt, welche die kleine Story zum faszinierenden Leseerlebnis macht. Genau das ist dem Autor mit seinem neuen Buch gelungen. Die Kurzgeschichten sind einfach der Hammer – ein Feuerwerk an Gedanken…
Was für ein außergewöhnlicher Thriller – undurchsichtige geheimnisvolle Charaktere, eine große atmosphärische, psychologische Dichte – eminente, subtile Details, die Dramatik der Handlung und die Milieubeschreibung – ich konnte den modrigen schalen Geruch in den schäbigen Hallen fast riechen – einfach großartiges Sinneskopfkino. Es geht um Grenzüberschreitungen, um die unbändige Lust an krankhaften Exzessen, um audiovisuelle sexualisierte Gewaltdarstellung und Schlimmeres. Ein Wespennest voller abnormer krankhafter Antagonisten, da tun sich Abgründe auf. Immer wenn ich dachte, jetzt ist aber gut, jetzt müssen doch die Geheimnisse gelüftet und auch von den beiden Mädels erkannt werden, dass es hinter der schönen Fassade vor Hass…
Ein kurzweiliger Unterhaltungsroman, mit kontrastreichen Überraschungsmomenten. Der Titel ist Programm. Im Mittelpunkt eine junge Frau, deren Privat – und Berufsleben ziemlich chaotisch verläuft. Interessant, wie die Autorin in der Handlung dem Thema Mobbing am Arbeitsplatz Raum gibt und ebenso auf die Schlankheitswahn-Norm eingeht. Sarkastisch und auch einfühlsam wird beschrieben, wie beides im Leben der Hauptprotagonistin die Oberhand gewinnt, ihr Leben sich danach ausrichtet und ihr Selbstwert am Boden liegt. Und dann sind da noch zwei Beziehungskisten, die vor sich hinplätschern, fast bis zum Ende der Handlung und erst dann fällt die Entscheidung. Der Weg zur Selbstfindung der jungen Frau ist…
Ein interessanter und spannender Anfang, hat mir sehr gefallen, aber insgesamt eine unausgegorene Geschichte. Die Charaktere sind mir einfach zu flach, die Zusammenhänge ebenso und was mich am meisten gestört hat, dass ein eventueller Kindesmissbrauch des Mörders, nur so am Rande erwähnt wurde und die Aufklärung im Dunkeln blieb. Die Grundidee des Kurzkrimis ist jedoch gut und lohnt sich auszubauen. Für eine Short Story, waren es zu viele Handlungselemente, die überstürzt abgehandelt wurden. So etwas benötigt eine geniale Quintessenz, aus der dann beim Entwickeln der Geschichte das Potenzial eines herausragenden Augenblicks entsteht, auf den man sich dann konzentriert, als Autor/Autorin…
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok