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Rezensionen

Mit dem zweiten Teil der 3Bee by Banana-Reihe, überrascht Alva Furisto die Leserschaft mit einer abgefahrenen außergewöhnlichen Geschichte. Es ist eine rasante, überaus lebendige Story. Die Zeit vergessend habe ich des Nachts gelesen, es ging gar nicht anders, denn ich war völlig abgetaucht in diese bunte, fantasievolle und abenteuerliche Welt der Protagonisten. Mir liebgewordene Akteure des ersten Teils haben es in das Fortsetzungsbuch geschafft und veranstalten da so einigen Wirbel – besonders Ruth – die es wahrscheinlich nicht lassen kann, sich in die Lebenswelten anderer einzumischen. Die meisten Geschehnisse mit einem negativ exzentrischen Touch gehen auf ihre Kappe. Die bekannten…
Es erfordert schon eine große Portion Mut, sich mit einem autobiografischen Roman öffentlich zu outen. Denn nichts ist schwieriger als über sich selbst zu schreiben, zumal wenn man jahrzehntelang Drogen und Alkohol konsumierte und sich eingestehen muss, dass man den totalen psychischen und physischen Zusammenbruch selbst herbeigeführt hat und man allein an seiner Situation schuld ist. Sich dies einzugestehen, aufzuschreiben und als Buch zu verlegen, ist wie sich selbst zu spiegeln. Fast emotionslos schreibt der Autor im Tagebuch-Stil diese Zeit nieder. Doch das hat man oft bei Menschen, die ein Trauma erlebten und über sich selbst reflektierend berichten. Irritiert hat…
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Bisher haben Sie der Leistungsgesellschaft immer mehr als nur genügt, doch plötzlich ist alles anders, von einem Tag auf den anderen – so fühlt es sich jedenfalls an. Doch Sie haben es nicht bemerkt – es begann schleichend und nun können Sie es nicht mehr steuern – es steuert Sie. Sie sind ausgebrannt, missmutig, lustlos, gleichgültig, interessenlos und dann wieder getrieben und impulsiv und ziemlich wütend. Sie sitzen auf einem Pulverfass und wer zündelt, sind Sie selbst, solange bis Sie explodieren und plötzlich sind Sie in der Psychiatrie – in der geschlossenen Abteilung. Die…
Es ist ein lauter und rasanter Roman, ungewöhnlich flippig geschrieben, mit vielen effektiven Lautmalereien, die die Leserschaft visuell anregend mit den Gedanken der Protagonisten und auch der Geräuschkulisse und den Geschehnissen ihrer Erlebniswelt verbindet. Nur manchmal ist er leise und dann aus gutem Grund – da braucht es keiner großen Worte, um die Verlorenheit der beiden Mädels zu beschreiben, die seit sie laufen können, Freundinnen sind und Seelenzwillinge obendrein. Es sind vergessene Kinder – vergessene Jugendliche. Lara, aus gut situiertem Haus, hat zwar alles, was sich eine 17-jährige wünschen kann, erfährt aber ansonsten durch ihre Eltern eine emotionale Losgelöstheit und…
Eigentlich wollte ich das Buch nach den ersten Seiten weglegen … doch das Geschriebene lockte und beeindruckte mich auch. Und schneller als gedacht, war ich am Ende des Buchs angelangt. Schreibt doch die Autorin in naiver Schreibweise, wie in einem Tagebuch – es wirkt fast wie eine Sinntherapie, als finde die Autorin beim Schreiben zu sich selbst – im Kopf entstehen Bilder, ähnlich der naiven Malerei – einfach und ohne Schnörkel. Eigentlich besagt der Titel, dass es eine Liebesgeschichte ist – ist es auch – doch noch so viel mehr. Reflektierend, schreibt Heidemarie Pläschke über eine ziemlich stabile Mädels Freundschaft …
In diesem Buch der Autorin steht das ›Anderssein‹ im Mittelpunkt. Anderssein – nicht den festgelegten Verhaltensnormen der Gesellschaft entsprechen. In der Handlung geht es um eine junge erfolgsverwöhnte junge Frau, die eine bipolare Störung hat. Mit der Charakterbeschreibung der Hauptprotagonistin Patricia Fischer hat Mari März hier eine Punktlandung hingelegt. Denn Patricia Fischer ist charakterlich kaum einzuordnen, schwer zu greifen und sehr facettenreich. Das kommt hin, denn ich selbst kenne zwei solcher außergewöhnlichen Menschen, die ich sehr mag und die ziemlich kreativ und erfolgreich sind, wenn sie ihre schöpferischen Phasen haben. Meist wird das ja unterbunden, solche Menschen bekommen oftmals ein…
Dieses Büchlein ist ein wahres kleines Schätzchen, eben ein echter Karfunkelstein. Wundervolle Gedichte, die kleine Geschichten erzählen und in der Manier der alten Meister geschrieben sind. Es sind Monatsgedichte – für jeden Monat eines und ein dreizehntes als Zugabe, weil die 13 eine Glückszahl ist, wie der Autor schreibt. Barbara Schwinges hat den kleinen Schatz liebevoll illustriert. Ihre Illustrationen erinnern an alte Märchenbücher und ergänzen die dreizehn Gedichte-Geschichten märchenhaft charmant. Richard Fraysier hat dieses Buch seinem Cousin gewidmet, der leider vor zwei Jahren ums Leben kam. Der Autor schrieb mir: »Ich wollte damit Kindern etwas Schönes geben. Etwas so Wunderbares…
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