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Rezensionen

Mit dem Tod mag Mensch sich nicht gern auseinandersetzen. Doch wenn plötzlich ein enges Familienmitglied stirbt, mit welchem man kurz vorher auch noch Meinungsverschiedenheiten hatte, und dass Verhältnis angespannt ist, dann wird es für die Hinterbliebenen psychisch ziemlich dicht und hart. So geschehen, der Autorin Carmen Yvonne Kobsch. Sie hat lange gebraucht, damit klarzukommen und hat ihre Auseinandersetzung mit dem Tod im Allgemeinen und dem Tod Ihres Vaters im Besonderen in diesem kleinen Büchlein niedergeschrieben. Auf diese Weise sich zu öffnen, praktisch Seelenstrip, in der Öffentlichkeit, ihrer Leserschaft zu begehen, ist schon ziemlich mutig. Familienstreitigkeiten und Nachlassregelungen, machen die Situation…
Meine Eltern und auch meine Großeltern haben nie über diese Zeit gesprochen. Jetzt weiß ich auch warum. Es ist zu schwer in Worte zu fassen, was sie erlebten. Das Erlebte war zu grausam, um es auszusprechen, um es uns begreiflich zu machen. Während des Lesens dieses Buchs blinkten in meinem Kopf immer wieder die Fragen auf: »Warum tun die Machthabenden einer Regierung, dies ihrer Zukunft – also den Kindern ihres Landes – an? Warum werden ganze Völker heute noch durch Kriege so geschunden, psychisch so vergewaltigt? Ist es Gier nach Bodenschätzen, nach Ländereien, ist es Größenwahn? Ist es der krankhafte…
Witzig, charmant und unterhaltsam liest sich das Buch, oft reizten mich die Verwicklungssituationen zum Lachen und der authentische Blick hinter die Kulissen des Showbusiness – einfach köstlich. Doch da sind auch die leisen ernsteren Töne in dieser Story, die mich beeindruckten. Zeigen sie doch, dass das Leben oftmals auch seine Tiefen hat, in welcher man durch Täler schreitet, um den Gipfel des Bergs zu erreichen. Eine verletze Kinderseele, mit hinübernehmen ins Erwachsenenalter, birgt oft Schwierigkeiten und kann im zwischenmenschlichen Miteinander zu Konflikten und Missverständnissen führen. Denn das Unterbewusstsein steuert unser emotionales Verhalten, in kritischen Situationen, oft in die alten Denk-…
In einer Welt, in welcher Kriege geführt werden, die Machtgier der Staatsmänner unersättlich wird, entstehen oftmals Mythen, Legenden und Märchen, die den Menschen Hoffnung geben, Hoffnung auf eine bessere gerechtere und sozialere Welt. Und wir haben wieder so eine Zeit, dies hat das Autorenduo wohlweislich erkannt, und überrascht ihre Leserschaft mit dem Buch »Stimbuh: Im Auftrag der Oberen«. Die Handlung ist so eine fiktionale Geschichte, in der Gut und Böse miteinander ringen und das Gute letztendlich obsiegt und die Welt ein bisschen weniger kalt aussehen lässt. Valerie le Fiery und Frank Böhm haben gemeinsam eine lesenswerte, richtig schöne Geschichte geschrieben…
Eine Weihnachtsgeschichte mit der Magie der leisen Töne, die mich bis tief in die Seele berührt hat. Christine Bouzrou erzählt die Geschichte des achtjährigen Joeys, der durch seinen kindlichen Charme, die Herzen der Menschen erreicht und dadurch im zwischenmenschlichen Zusammenleben der Erwachsenen, das Licht der Liebe zum Leuchten bringt, sodass sie offen sind, für die Glücksmomente, die ihnen auf diese Weise geschenkt werden – kleine Wunder eben, mit denen sie nie gerechnet haben. Doch dann, kurz vor Weihnachten, passiert das Unfassbare und der kleine Joeys braucht nun selbst ein Wunder – ein ganz großes sogar. Und wirklich, in allerletzter Minute…
Unverarbeitete Misserfolge in der Jugend, eine egozentrische Mutter, ein erfolgreicher Vater, eine Zwillingsschwester, die alles mit Links macht, ein ungeliebter Beruf, die ziemlich früh gescheiterte Ehe ihrer Eltern, die räumliche Trennung von Vater und Zwillingsschwester, ihre hohen Ansprüche an sich selbst – immer perfekt zu sein – die immer mehr anwachsende Unzufriedenheit im Zusammenleben mit ihrer eignen Familie, ihren Kindern und Ehemann und ein von ihr, 15 Jahre lang wohlbehütetes prekäres Geheimnis, sorgen dafür, dass die Hauptprotagonistin Roswitha, immer weniger mit sich selbst, ihrer Familie und ihrem übrigen sozialen Umfeld zurechtkommt. Eigenliebe und Selbstwertgefühl – fehl am Platz – auf…
Ewig her, dass ich einen Roman mit historischem Zeitkolorit gelesen habe. Umso begeisterter war ich dann, mich in einer Kriminalgeschichte, inmitten des Römischen Reichs, in Vindobana, dem heutigen Wien, zu befinden. Spannende, lebendige und gut recherchierte Geschichte. Es muss dort zugegangen sein, wie bei ›Sodom und Gomorrha‹ – ausschweifende Feste, Drogen, Sexorgien mit Lustsklavinnen und Sklaven, und illegale Belustigungen nach Vorbild der Römer à la »Brot und Spiele« – für die gut situierten Bewohner und im Gegensatz dazu, das Erleben tiefster Armut. Da ist auch der Wunsch nach Freiheit vieler Sklaven und die damit verbundene Hilflosigkeit, wenn sie ihre Freiheit…
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