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Rezensionen

Wie wenig Selbstliebe und Selbstvertrauen muss ein Mensch haben, um so tief zu fallen, wie Sophia? Was geht in einem Mensch vor, der durch Alkohol, Schmerz - und Schlafmittel, später dann auch durch harte Drogen sich selbst so missbraucht, seinen Körper so immens zerstört, wie es Sophia getan hat. Was muss passieren, damit man sein ganzes Geld nur noch dafür einsetzt, um sich so aus der Realität zu stehlen – sogar obdachlos wird? Diese Selbstaufgabe Sophias ist ein seelisch tiefer, sich steigernder Exzess, führt zur Abhängigkeit und fast zu ihrem Tod. Selbstmitleid, Selbstverachtung, Selbstaufgabe – ist das auch selbstbestimmtes Leben?…
Es ist ein ruhiger leiser Kurzroman, das Erstlingswerk der Autorin. Bemerkenswert gut gelingt es ihr, die tragische Lebens – Leidens – und Liebesgeschichte des 85-jährigen Maurice, den Lesern nahe zu bringen. Eine spürbare Melancholie durchzieht das Buch wie ein leicht säuselnder Wind. David, von ehrgeizigen Karriereplänen durchdrungen, hat die räumliche Trennung von seiner Verlobten in Kauf genommen, als sich ihm beruflich in Paris die Chance bot, als Museumskurator im Louvre, aufzusteigen. Doch so richtig glücklich ist er nicht, sehnsuchtsvoll sind seine Gedanken bei seiner Geliebten. Er trifft Maurice, der ihm seine Geschichte erzählt – die Geschichte von Maurice und Solange…
Liebe, Lust, Leidenschaft und Sinnlichkeit – welch bittersüß melancholische Liebesgeschichte. In weiten Teilen durch die Tragik des Misstrauens beider Hauptprotagonisten – Marie und Alexander – getragen. Der Roman hat einen Touch Dramatik von »Romeo und Julian« und auch von den »Zwei Königskindern« die nicht zusammen kommen können. Davids Lügengeschichten über Alexander, fallen bei Marie auf fruchtbaren Boden- Sie wendet sich von Alexander ab und heiratet David – Alexanders Widersacher. Alexander ist zu stolz um die Missverständnisse aufzuklären, er zieht weg und übertönt sein einsames leeres Innerstes mit seiner Arbeit als erfolgreicher Geschäftsmann. Marie legt ihre ganze Liebe in die Erziehung…
Ich hab den ersten Teil begeistert gelesen und wartete voller Vorfreude auf den zweiten Teil.
Ein Buch, deren Handlung, trotz der oft deftigen Sprache amüsiert.
Renard Fourrure versteht es, die Leser zu fesseln. Sinnlich, frivol und amüsant erzählt Renard Fourrure in der fast vergessenen Briefform eine fiktiv spannende Geschichte um die Malet-Verschwörung, einem Staatsstreichversuch zum Sturz Napoleons. Abenteuerliches Vorhaben – doch überaus gut gelungen ! Durch die bildhafte Diktion des Autors ist es phantasievoll möglich, in den aphrodisierenden Duftkompositionen der beiden Haupt- Protagonisten Judith und Baronne Thérèse zu versinken- einfach fabelhaft und lustvoll prickelnd wie Champagner. Der Autor hat das Buch umfangreich überarbeitet und mit sinnlichen, erotischen Details, faszinierenden und abenteuerlichen Kapiteln bereichert, die das Leben ›Georgettes‹, der Schwester Titís, als Mätresse eines Vincomtes und…
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