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Mit Lampenfieber und Musik - Heike Sonn Empfehlung

Tessas Leben wurde immer gelenkt, ihre eigenen Wünsche, ihr eigener Wille unterdrückt – von ihrer Mutter und später ihrem Ehemann. Ihr eigenes Selbst spielte keine Rolle. Jeder der Genannten wollte mit ihr und durch sie, ihre eigenen Lebensvorstellungen verwirklichen. Und so kam es, wie es kommen musste – Tessas eigenes Selbst wankte wie ein Blatt im Wind und sie ging immer den Weg des geringsten Widerstands und fügte sich. Bis zu dem denkwürdigen Tag, an welchem sie sich von ihrem Mann trennte.

Nun stand sie da, nicht gewohnt für sich selbst zu entscheiden, hing außerdem zu oft in der Vergangenheit fest und machte dann einen entscheidenden Fehler. Sie programmierte ihr Unterbewusstsein mit neuen Glaubenssätzen, die sich vehement und fest in ihr verankerten und Tessas neuen Lebens sehr holprig machten, manchmal sogar ausbremsten.

Es kam immer öfter zu inneren Konflikten und falschen Entscheidungen. Die junge Frau war sich ihrer selbst so unsicher, dass sie dem Glück davonlaufen wollte, als es ihr urplötzlich vor die Füße purzelte und sich im Nachhinein als professionelle singende Großfamilie entpuppte. Doch sie rechnete nicht mit der zwischenmenschlichen Liebe, Wärme und Hartnäckigkeit aller Familienmitglieder, die ihr immer wieder die Hand reichten. Inga, ihre neue Freundin stupste sie unverblümt und rigoros mit der Nase darauf, dass immer zwei daran schuld sind, was einem selbst geschieht – einer der es macht und einer der das alles mit sich machen lässt. Noch ist Tessa zu stolz, um sich einzugestehen, dass Inga recht hat.

Und als Tessa der Liebe begegnet, will sie fliehen und nur ein kleines großes Wunder führt sie endlich zur Liebe und zum Glück.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Die Charaktere sind bunt, sehr lebendig und charismatisch gezeichnet, es wird nie langweilig mit ihnen. Es ist ein bemerkenswert rasanter Unterhaltungsroman, mit all den Turbulenzen, die eine Großfamilie so mit sich bringen, auch voller drolliger, humorvoller Szenen, die mich oft zum Lachen brachten und einer beachtlichen psychologischen Tiefe, die mir Tränen entlockten und zum Nachdenken anregen.

Ein wundervoller Debütroman. Chapeau Heike Sonn!

Heidelinde Penndorf

(07.01.2020)

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