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Alles was noch möglich ist - Verena Dahms Empfehlung

Vor der lichtdurchfluteten Kulisse von Bordeaux und der Weite der Atlantikküste entfaltet sich ein leises, tiefgründiges Narrativ von Neuanfängen und späten Chancen. Es erzählt von Freundschaft und Liebe, vom behutsamen Sich-Annähern, vom Aushandeln von Nähe und Distanz. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, weil sie sanft und leise daherkommt, und gerade deshalb lange nachhallt wie ein Echo

Dieses Werk trägt das ganze Spektrum des Lebens in sich – Traurigkeit und Lachen, Zweifel und Zuversicht, Verletzlichkeit und Liebe. Im Mittelpunkt steht Alexandra, 48 Jahre alt, frisch verwitwet, noch tastend auf dem Weg in ein neues Leben. Mit Touristenführungen durch Bordeaux und einem Reiseblog wagt sie vorsichtige Schritte zurück in den Alltag, bis ein Blind Date mit dem jüngeren Bastien ihre sorgsam errichtete Ordnung ins Wanken bringt. Es prickelt wie ein Glas Sekt, flüchtig und gleichzeitig nachhaltig. Ein Hindernislauf der Seele, in dem Ängste, Vertrauen, Achtsamkeit und der Mut zur Liebe ineinandergreifen.

Im Verlauf der Erzählung gewinnt ein Haus mit seinen Räumen eine stille, symbolische Kraft. Es wird zur inneren Landschaft der Gefühle – ein Ort von Geborgenheit, Selbsterkenntnis und unausgesprochenen Ängsten. Jeder Raum, jede Ecke spiegelt die Sehnsucht nach Stabilität, die Angst vor Verlust und die zarte Hoffnung auf Neubeginn. Als Zeichen tiefer Verbundenheit und Resonanz reflektiert es zunehmend die Seele der Protagonistin.

Besonders eindrucksvoll ist die Erzählstruktur: Die Figuren kommen in den einzelnen Kapiteln selbst zu Wort, klar konturiert und mit eigener Stimme. Zwischenspiele zur Hauptprotagonistin vertiefen ihr inneres Erleben und verleihen dem Text eine besondere Intimität. So entsteht ein vielstimmiges, lebendiges Erzählen, das Nähe schafft und lange nachklingt – wie die Erinnerungen, die wir heimlich in uns tragen.

Ein Roman über Verlust und Aufbruch, über Vertrauen, Liebe und das behutsame Öffnen neuer innerer Räume – warm, menschlich und getragen von leiser, poetischer Melodie. Am Ende bleibt ein Nachklang, der noch lange in der Seele widerhallt, eine leise Einladung, selbst den Mut zum Neubeginn zu finden. Sehr gern empfehle ich das Buch der Leserschaft weiter.  Eine Erzählung die nachklingt, berührend, zart und wunderschön. 

Heidelinde Penndorf

(Februar 2026) 

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