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Christine Striebel

Die Autorin sagt über sich selbst: 

Mein Name ist Christine Striebel. Ich bin Jahrgang 1952 und im Sternzeichen Zwilling geboren. Als natürliche Fähigkeiten wurden mir die folgenden Talente in die Wiege gelegt: heiter, vielseitig interessiert, kreativ, gesellig. Doch all diese Fähigkeiten waren durch meine traumatischen Kindheitserlebnisse abhandengekommen.

In der Zeit des Dornröschenschlafs meiner Traumata heiratete ich 1974 und startete in den Schuldienst als Grund- und Hauptschullehrerin. Ich unterrichtete sehr gerne. Die Stoffvermittlung trat bei mir in Konkurrenz dazu den Kindern in ihrem Leben Stütze zu sein. Denn ich hatte ein untrügliches Gefühl, wenn Kinder in seelischen Nöten waren. Dieser Spagat war Kräfte zehrend, besonders weil ich wenig verändern konnte. So war ich mindestens zwei Mal im Jahr völlig erschöpft und krank. 1981, während meiner Schwangerschaft tauchten massive Ängste bei mir auf. Ich bedurfte therapeutischer Hilfe. 1982 und 1983 wurden meine Wunschkinder geboren. Ich durfte Mutter sein, was mich allerdings auch immer wieder völlig überforderte. Ich begann Medikamente zu nehmen, um meinen Kinder eine ausgeglichene, funktionale Mutter sein zu können. 1986 kehrte ich in den Schuldienst zurück. Hatte aber immer wieder depressive Verstimmungen und begab mich erneut hoffnungsvoll in therapeutische Hände. Am 23. Juni 1993 kehrten meine ersten Kindheitserinnerungen, an den sexuellen Missbrauch mit 5 Jahren, zurück. Nach erster Entlastung stürzte ich in die Traumahölle. Ich wurde aus dem Schuldienst entlassen und kämpfte lange um mein Überleben. Irgendwann erwachte mein Trotz. Ich wollte der Welt beweisen, dass man dieses Trauma überleben kann und begann Tagebuch zu schreiben. Denn die Therapien gaben mir immer nur kurzfristig Entlastung. Die Zeit für die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit war noch nicht angebrochen. Ich begann mich mit meinen Einschränkungen zu arrangieren.

2009 erfuhr ich von einer Trauma-Therapeutin. Sie schien das Rüstzeug zu besitzen, das mir helfen könnte, so dachte ich. Mutig entschied ich mich einen letzten Therapieversuch zu starten. Dank einer sehr einfühlsamen und kompetenten Therapeutin, die auch lebte, was sie lehrte, begann ich Vertrauen zu fassen. Nach 2 Jahren Traumatherapie geschah mein Lebenswunder. Meine alten Wunden waren verheilt. Zu diesem Geschenk kam noch die Integration all meiner Fähigkeiten hinzu.

Auch heute noch bin ich neugierig dabei meine Welt zu entdecken. Denn mein Leben ist bunt geworden.

Christine Striebel

(September 2020)

 

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