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Rezensionen

Ein guter Freund empfahl mir dieses Buch. Zuerst war ich skeptisch, bestellte es jedoch im Antiquariat. Wenige Tage später hielt ich es in der Hand. Ich begann die erste Seite zu lesen und ab da wurde die Gegenwart für Stunden nebensächlich. Zum Inhalt: Nach Ende des Zweiten Weltkriegs lag der junge Oberstleutnant Jürgen Godeysen mehrere Jahre in amerikanischen Lazaretten und wurde dann 1950 nach Deutschland in ein Krankenhaus überführt. Er hat keinen Lebenswillen mehr. Doch da ist der Chefarzt Dr. Gunthermann, der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Kriegsveteranen ganzheitlich in die Genesung zu führen – psychisch und physisch.…
Die Handlung des Buches hat mich sehr beeindruckt. Zwei Sätze in dem Roman, die ich in anderer Form schon kenne, haben mich tief berührt und begleiten mich für immer: »So wenig ist der Grund dafür, dass so vieles nicht Wirklichkeit wurde.« »Auch dann, wenn es nur für kurze Zeit war, das Leben ist nicht umsonst gewesen, wenn man geliebt hat.« Es sind Sätze, die wichtig sind, um das Leben wirklich zu leben und nicht gelebt zu werden! Und das ist für mich auch die Grundaussage des Buches! Eine bittersüße Liebe, welche die Zeit von 30 Jahren überdauerte, obwohl die Liebenden…
Der Originaltitel des Buchs mit seinem Untertitel ist auch philosophischer und literaturwissenschaftlicher Maßstab des Inhalts: Mein Freund das Buch die Lehre der verschiedenen Dichtformen und ihrer Sonderformen 24 Aufsätze aus Die Lesewelt Zeitschrift des Deutschen Bücherbundes von 1951 - 1954 von Autor und Literaturkritiker Dr. Dr. Adolf von Grolman Dieses Buch ist ein öffentlicher Achtungserweis, eine Hommage des Autors an seinen Onkel Dr. Dr. Adolf von Grolman, (geb. 06.10.1888 – verstorben 17.08. 1973), einem bekannten deutschen Schriftsteller und Literaturkritiker. Sehr akribisch und liebevoll hat Dirk von Grolman die Texte aus dem Nachlassfundus des Onkels zusammengestellt und bearbeitet, um sie der…
Die Autorin erzählt die Geschichte von Hannah, einer jungen Frau, welche ziemlich herbe Tiefschläge des Lebens verkraften und verarbeiten muss. Eine Lebensgeschichte mit sehr viel Tiefgang im ersten Teil des Buchs. Die Leser werden mit in das Geschehen hineingenommen und erleben hautnah Hannahs Traurigkeit und das langsame Abgleiten in die Melancholie. Doch plötzlich wendet sich das Blatt, dreht sich die Geschichte, denn sie begegnet Raphael, einem Engel in Menschengestalt, der auf der Erde eine wirtschaftlich-politische Aufgabe zu erfüllen hat. Beide verlieben sich ineinander und eine wundervolle aufregende fantastische Zeit beginnt. Der Buchtitel und das Cover sprechen von einer romantischen kreativen…
In diesem Buch der Anthony Noll Reihe erleben die Leser mit dem kleinen Roboterjungen, der ja auch ein Menschenkind ist, jede Menge Abenteuer. Mehrmals ist Anthonys Leben in Gefahr. Die Gefangennahme durch die Steinmenschen ist schon heftig, hält die Leser in Atmen. Die Spannung steigert sich, lädt sich auf und genau auf dem Höhepunkt unterbricht Francis Linz diese mit einem Cliffhanger par exellence, baut parallele Handlungsstränge ein, in welcher sich Anthony auf der Erde wiederfindet. Regelrecht verschlungen hab ich diese Seiten, um im Geschehen wieder zur Gefangennahme Anthonys durch die Steinmenschen zu gelangen. Einige Stellen des ersten Buchsteils enthalten wichtige…
Der Einstieg in die Handlung dieses Buchs der Anthony Noll-Reihe ist etwas zähflüssig, ob einiger Wiederholungen aus der ersten Geschichte, die sicher aber nötig sind, um Leser, welche die Abenteuer Anthonys, des Jungens der Erde – alias Ant Nr. 11 – aus Robotanien, zum ersten Mal erleben. Das nehmen die Leser jedoch sicher gern in Kauf, denn danach wird es richtig spannend und erlebnisreich. Es sind Mittelferien auf Robotanien. Die Roboterkinder des zweiten Semesters aller Schulen brechen zu einem spektakulären Abenteuer auf. Sie fliegen mit dem Flugboot zu einem anderen Teil ihrer Welt, um dort jeweils in kleinen Gruppen, die…
Ein wundervolles Buch! Francis leicht verspielte, manchmal fast lyrische Schreibweise, der unterschwellige ernste, zeitweilige dramatische Unterton zog mich sofort in das Geschehen um den achtjährigen Anthony hinein. Es ist eines jener Bücher, welches die Leser verführt, es, ringsherum alles vergessend, in einem Zug von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen. Anthony – ein kleiner Junge, der in einem sozial instabilen Elternhaus aufwächst. Nur mit dem Allernötigstem versorgt, doch seelisch sehr vereinsamt, versteht er es, sich durch sein introvertiertes Wesen fast unsichtbar zu machen, wenn zu Hause mal wieder die Luft brennt und seiner Mutter einmal mehr die Hand…