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Rezensionen

Die persönliche Ich-Form des Romans vermittelt das Gefühl, als ob man Amy, die Hauptprotagonistin und Autorin, schon lange kennen würde. Sie ist ein bisschen so wie ich: quirlig, extrovertiert, übersprudelnd. Ja, und es ist keinesfalls verwunderlich, dass ich von Anfang bis Ende des Romans das Gefühl hatte, ein sehr vertrautes Telefongespräch mit Amy zu führen. Ich erfuhr von ihrer verpatzten Verlobung, ihres Selbstmitleids deswegen, und lernte ihre Freunde Bernd und Patricia kennen, auf die sie sich in jeder Lebenslage zu 100% verlassen kann. Und immer wieder zwischen den Zeilen … die persönliche Unruhe, das Fleckchen in ihrer Seele, welches sich…
Liebe, Lust, Leidenschaft und Sinnlichkeit – welch bittersüß melancholische Liebesgeschichte. In weiten Teilen durch die Tragik des Misstrauens beider Hauptprotagonisten – Marie und Alexander – getragen. Der Roman hat einen Touch Dramatik von »Romeo und Julian« und auch von den »Zwei Königskindern« die nicht zusammen kommen können.
Der Autor Sidney Rose gewährt uns zu Anfang einen kurzen Einblick in die junge glückliche Ehe von Harold und Esther Jordan. Dann krasser Szenenwechsel! Die Leserinnen befinden sich plötzlich hautnah im mörderischen Getümmel des ersten Weltkriegs, in den Schützengräben Frankreichs. Captain Jordan wird mehrfach verwundet, auf Grund seiner Verletzungen ausgemustert und erfährt dabei, dass seine junge Frau Esther bestialisch ermordet wurde. Im New Yorker Arpartment findet er bei seiner Heimkehr noch die grauenvollen blutigen Spuren der Mörder vor. Seitdem ist er für Jahre wie paralysiert. Drogen und Alkohol sind in dieser Zeit seine einzigen Weggefährten.
Eine vergrabene Leiche in einem Waldstück von Kopenhagen gibt der Polizei Rätsel auf. Nicht nur, dass sie schon fast völlig skelettiert ist, zeigt sie zudem Merkmale brutalster Verletzungen. Auch die kleine Tontafel mit Keilschrift, die unter der Leiche verborgen ist, gibt Rätsel auf.
Gut, dass sich da zwei Freundinnen nie losließen, sich entschlossen, gemeinsam zu schreiben und unter dem Pseudonym Annell Ritter, ihren Debütroman herausgaben.
Meine Achtung gehört dem Autoren, er konnte nicht nur die Spannung des Prequels »MISSION HERODES« halten, sondern die Leser erfahren eine konstante Steigerung.