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Rezensionen

›Dorothy‹, die jüngste Tochter einer Fabrikantenfamilie, wächst wohlbehütet und verwöhnt auf. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag gerät ihre heile Welt jedoch tüchtig ins Wanken, bevor diese sogar auseinanderbricht. Ihr Vater gerät in finanzielle Schwierigkeiten und der zukünftige Ehemann kauft sich in die Fabriken ein.
Lutz Sehmisch, 1959 geboren, wächst in der DDR in einem autoritären Elternhaus auf, spürt oft die innere Distanz, die seine Eltern ihm entgegenbringen, fühlt sich dadurch irritiert und nicht genug geliebt. Schon sehr früh merkt er, dass er die Aufmerksamkeit seiner Eltern nur über gute Schulleistungen erreichen kann und dies auch nur mit mäßigem Erfolg.
Spontan sagte ich der Autorin zu, ihren Debütroman zu lesen und zu rezensieren.
Es wird sicher eine kleine Ausnahme bleiben, dass ich im Genre ›Ratgeber‹ rezensiere. In diesem Fall bin ich der Bitte des Autors gern nachgekommen, denn er kauft vom Erlös des Buchs wichtige nützliche Dinge für Obdachlose in Leipzig und übergibt sie ihnen dann persönlich.
 zur Erklärung: Haiku ist eine der Natur zugewandte japanische Gedichtform, und gilt als die kürzeste der Welt. Senryū ist dieser sehr ähnlich und dem Persönlichen, Emotionalen zugewandt.
Am Tag Null war die Welt noch in Ordnung – für einen kleinen Moment!
Es gibt Wunden, die sieht man nicht, und sie sind oft schlimmer als ein aufgeschlagenes Knie, eine Beule am Kopf, ein verstauchtes oder gebrochenes Bein. Wunden, die man nicht sieht, Wunden und Narben auf der Seele. Sie sind bei manchen Menschen so tief, dass diese sogar denken, sie sind nichts wert.