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Rezensionen

Kater Leo, ein vorwitziger Pfiffikus, Hans Dampf in allen Gassen, hat sich »Sklavenmenschen« gesucht, die ihn über Gebühr verwöhnen und ihm immer zu Diensten sind, sobald er maunzt und schnurrt. Er treibt so seine Studien bei seinen Menschen und hält uns einen Spiegel vor, angereichert mit satirisch tiefgründigem Humor. Zwischenmenschliche Beziehungen, menschliche Charaktereigenschaften und Schwächen, politische Ereignisse werden von ihm durchleuchtet, auseinander genommen, nach seinem Gusto wieder zusammengesetzt und schonungslos offenherzig und vorwitzig kommentiert. Panja Partsch ist es mit diesem Buch gelungen, Gesellschaftskritik niveauvoll, amüsant und kurzweilig zu verpacken. Ein Buch, nicht nur für Katzenliebhaber, sondern für alle Leser, die…
Die fünf Geschichten des kleinen Büchleins sind sehr unterhaltsam und kurzweilig. »Pipo«, die kleine Maus, ist ein vorwitziges, lustiges, kleines Ding und hält den Menschen in bestimmten Situationen einen Spiegel vor. Amüsant beschreibt Jerome seine Aufgabe, über die Semesterferien eine kleine Geschichte zu schreiben und wie er zunächst wankelmütig zwischen den Ideen seiner Freunde hin und her springt, bis der Autor in spe zu sich selbst findet. In der Praxis des Dr. Winzig begegnet den Lesern eine Sprechstundenschwester, die wie Till Eulenspiegel handelt, in der vierten Geschichte eine Autorin, deren Schreibblockade sich in ihren Träumen personifiziert und last but not…
Das Buchcover ist ein charismatischer Blickfang und verführt die Leser zum Lesen des Klappentextes und mich außerdem zur Zusage, das Buch zu lesen und zu rezensieren. Der Debütroman der Autorin beschreibt in bildhafter Diktion eine wundervolle Fantasywelt, in welcher Gestaltwandler mit Menschen friedlich zusammenleben. Diese besonderen Wesen sehen aus wie Menschen, doch sie tragen eine zweite Identität in sich, die eines Tieres, in welches sie sich in den verschiedensten Situationen verwandeln. Die Autorin verzichtet auf einen Prolog, der auch ob ihres Schreibstils nicht nötig ist. Schon mit dem ersten Wort des Buchs stehen die Leser zusammen mit Miranda, der Hauptprotagonistin,…
Dieses Buch ist eine bemerkenswerte, kritische und kriminalistische Liebeserklärung an die Stadt Köln. In weiten Bereichen fast ein Dossier des Untergangs des Severinsviertels, den der damalige skandalöse U-Bahn-Bau mit sich brachte. Geschäftliche Existenzen wurden zerstört, der soziale Abstieg der dort lebenden Menschen war immens. Es entstehen Bilder im Kopf, wie es sich lebt inmitten einer Stadtviertel-Baustelle, mit all dem Lärm, den provisorischen Stegen und den Rissen in den Wänden vieler Wohnungen. Die außergewöhnlich bemerkenswerte Metapher ─ Blanches Ermordung, knappe Sekunden nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs ─ zeigt die tiefe Betroffenheit Ulrike Blatters, ob der Zerstörung dieses Kulturguts. Das bewog…
Nadin Erler, eine Übersetzerin, schrieb mich an, ob ich dieses Buch gern rezensieren würde. Es wäre ein wundervolles Mädchenbuch, welches in deutscher Erstauflage, übersetzt von ihr, im November 2015 auf dem Buchmarkt erschienen sei. Ich sagte voller Neugierde zu und schon bald hielt ich nach unserer netten Korrespondenz, das Buch in den Händen. Die kanadische Autorin Lucy Maud Montgomery wurde am 30. November 1874 im heutigen New London, Prince Edward Island, geboren und verstarb am 24. April 1942 in Kanada. Sie schrieb überwiegend Romane, deren Protagonisten starke, unabhängige Mädchen und Frauen waren. So auch die Heldin Jane, im Buch »Jane…
Es war ein Debüt für mich, einen Roman dieses Genres zu lesen, ein sinnlich-erotisches und lustvolles Lesevergnügen. Die Autoren Valerie le Fiery und Frank Böhm haben gemeinsam einen wunderbaren Roman über die Liebe zweier Männer geschrieben. Mit allem, was dazugehört: ›dem sozialen Umfeld, Trennung, Schmerz, Rosenkriegen, neuer Verliebtheit und einer guten Portion Romantik‹, die durch ihre Worte zum Kopfkino werden. Die Leser erleben wundervolle, erotisch-lustvolle Bilder, die Schreibweise ist hier fast schon lyrisch. Bemerkenswert gut. Liebe – ein starkes Gefühl innerer Verbundenheit, grazil, tausend Kleinigkeiten, die sie ausmachen, sie fragt nicht nach Alter und Geschlecht. Sie überrollt uns Menschen, ist…
Ich hatte das Glück, das Buch vor der Veröffentlichung lesen zu dürfen und möchte es den Leserinnen und Lesern nun vorstellen. Ein kleines Wagnis und meines Erachtens erfolgreich und gut von der Autorin gemeistert, einen gegenwartsbezogenen fiktiven Kriminalfall mit dem Zeitkolorit der Erbauung der Walhalla, in Donaustauf, im bayerischen Landkreis Regensburg (1830 bis 1842), zu verknüpfen. Martin liebt seine Frau Barbara abgöttisch. Beide haben ein harmonisches erfülltes Privat - und Berufsleben. Ihr Wohnsitz ist ein Haus, direkt am Fuße der Walhalla. Lediglich die Donau und wenige Felder trennen sie von dem imposanten Bauwerk, welches auf Martin magisch anziehend wirkt. Seit…