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Leseproben

Leseprobe I Tag Null Die Sonne ist warm, und du reckst dich ihr entgegen. Die Luft ist frisch. Vielleicht ein wenig zu frisch an diesem Samstag Mitte März. Es riecht noch nach Schnee. Zwar nur ein klein wenig, aber doch stark genug, um ihn zwischen all den Gerüchen – einem Gemisch aus Autoabgasen, Küchendunst, der salzigen Seeluft und dem Stinken der verwesenden Muscheln und Krabben am Strand – hindurch zu schmecken. Der Wind transportiert das Dröhnen der Schiffsmotoren und mit ihm einen Schwall stickigen, verbrannten Schweröls bis zu dir herauf. Dort unten legt man gerade ab. Du greifst in deine…
›Sohn der Nitribitt‹ ist der Beginn von ›Ich sags nur dir...‹ Ohne Rosemarie gäbe es nichts zu erzählen. Sie brachte ihn auf die Welt und starb unter mysteriösen Umständen. Der Junge realisierte nie, dass er einmal mit ihr gesprochen hatte... Er war Zeitlebens im Glauben, sie nie kennengelernt zu haben. Alles begann zur Weihnachtszeit. *** Bei all dem Trubel konnte Rosemarie ihren Sohn nicht vergessen. Sie holte Snow aus der Tierpension. Der Hund freute sich und pinkelte dort vor lauter Aufregung auf den Boden. „Ja meine Süße, Mutti ist ja wieder da. Komm in meine Arme.“ Der Hund sprang und…
--- LESEPROBE --- Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): wenn kleine Roboter träumen & wenn kleine Roboter singen Francis Linz zurück zum Buch und der Rezension Impressum Der Autor über das Buch: Es ist selbst mir ein großes Rätsel, wieso sich Anthony ausgerechnet mich ausgesucht hat, um seine Geschichte in der Welt zu verbreiten. Denn es verhält sich keineswegs so, wie der der Leser vermuten möchte, dass hier ein Schriftsteller mit einer überbordenden Fantasie am Werk ist, so wie sie der Psychologe Anthony bescheinigt hat, im Gegenteil, manchmal ist sie arg träge, sondern ich bin nur…
--- LESEPROBE --- Sophia dem Abgrund so nah Valerie le Fiery Über das Buch Sophia hat alles, was man sich mit Mitte dreißig wünschen kann – einen gut aussehenden Mann, einen tollen Job, ein eigenes Häuschen und eine Tochter, die allerdings gerade mitten in der Pubertät steckt. Eigentlich könnte sie glücklich und zufrieden sein, wenn … … es nicht immer wieder Streit mit dem Angetrauten gäbe. … sie auch ab und zu einmal Zeit hätte … für sich und die Familie. … das Leben nicht eines Tages ohne Vorwarnung eine falsche Karte ausspielen würde. Wird Sophia lernen, sich ihren Problemen…
Kapitel 1 Unauslöschlich eingebrannt. Kaum ein Bild hat sich in meinem Gedächtnis so festgesetzt wie das meiner aufgebrachten Mutter an jenem Tag. Überraschend aufgeblitzt ist sie, die Erinnerung an ihr erzürntes Gesicht und an ihre Nüstern, die aufgebläht sind wie gasgefüllte Luftballons. Zwei unansehnliche schwarze Löcher. Es ist der Morgen, an dem alles begann. Der Anfang einer langen Odyssee. Nur ahnte ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht. »Si tacuisses!« Wie aus heiterem Himmel fällt mir heute – fast vierzig Jahre später – dieser alte Lateinspruch ein. Den einst ein Lehrer – nicht gerade einer meiner Lieblingspädagogen – unter fast…
Erlesen unanständig … »Zieh dich an und verschwinde!«, schleudert mir Oliver entgegen. »So kann ich nicht raus. Ich muss ins Bad«, entgegne ich. Er winkt nur und ich eile in den kleinen, marmorglänzenden Raum. Auf der Toilette presse ich Williams Gaben heraus, so gut ich es nur schaffe, und wasche mein vollgespritztes Gesicht. Die Strumpfhosen sind hin, der Rock ist eingerissen. Zum Glück verdeckt der Mantel die Beschädigungen. Auf einem gläsernen Regal liegt ein Stapel Pappkärtchen: »William Shore & Oliver Smith Garment Ltd.« Die Adresse steht auch darauf. Ich stecke eines davon in die Tasche und gehe zurück ins Zimmer.…
Oft verweilten sie danach in der Stille der Nacht und unterhielten sich über ein Leben in Paris. Wenn sie sich nach ein paar Stunden Zweisamkeit wieder trennten, zerriss es sie. »Ach, Maurice. Endlich schlafe ich des Nachts ohne Albträume und erwache am Morgen mit einer Dankbarkeit für das Glücklichsein.« Ihre Hand streichelte die seine. »Mir geht es wie dir. In meinen Träumen küsse ich jeden Zentimeter deines Körpers. Du bist die schönste Frau, der ich je begegnet bin. Wenn du mich für mein Verhalten für verrückt erklärst, dann verstehe ich es. Aber in Wahrheit konnte ich nicht anders. Es schien…
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