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Der Teufel von Heiligendamm - Fiona Limar Empfehlung

Kurze Inhaltsangabe Klappentext:

Unheil braut sich im Ostseebad Heiligendamm zusammen. Niemand vermochte die Spuren am Körper einer Frau, die eines Morgens ermordet in der Brandung lag, zu deuten. Sie schienen weder tierischen noch menschlichen Ursprungs zu sein. Der Täter konnte nicht gefunden werden. Bald steht ein Haus an der Steilküste im Mittelpunkt unheimlicher Gerüchte, da sich hier bereits mehrere mysteriöse Todesfälle ereigneten. All das hält Lara, eine junge Frau, die an der Küste ein neues Leben beginnen will, nicht vom Einzug in dieses Haus ab. Doch bald häufen sich dort beängstigende Vorfälle. Und plötzlich geschieht ein weiterer Mord.

Rezension:

Wieder ein bemerkenswerter Thriller  aus der Feder der Autorin Fiona Limar, den ich nicht aus der Hand legen konnte und auf einen Ritt von Anfang bis Ende durchgelesen habe.

Die Leserschaft erfährt, dass die Auswirkungen des Erziehungsstils einer Helikoptermutter, im Gefühlsleben bis ins Erwachsenensein, nachwirken können. Die Einblicke in die Lebensereignisse der Hauptprotagonisten Lara zeigen deutlich auf, dass Eigenliebe und Selbstvertrauen in Folge dessen oft instabil sind. Lara hat es schwer, auf dem Weg zu sich selbst.

Ihre Geschichte signalisiert, wie Missgunst, Hass, Neid, Eifersucht und auch Leichtgläubigkeit auf die verschiedensten Charaktere einwirken und diese beeinflussen können. Die realistischen Geschehnisse um die Hauptprotagonistin sind geschickt mit mystischen, dramatischen und grusligen Elementen verwoben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, illustrativ und angenehm zu lesen. Die Charaktere der Protagonisten sind sehr gut aufgestellt und wirken überaus lebendig.

Ein perfekter Psychothriller mit einer Auslösung , die ich so nicht erwartet hätte und die der Handlung ein emotional erschütterndes Ende beschert.

Tief berührt hat mich das Gleichnis der Geschichte von Pit Pikus und der Möwe Leila von Friedrich Wolf, welche aufzeigt, wie tief und uneigennützig Liebe sein kann.

Ich empfehle das Buch sehr gern. Lesen Sie es!

Heidelinde Penndorf

 

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