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Willkommen bei den Sch'tis - Dany Boon

Seit den Filmen mit Louis de Funès hab ich nicht mehr so gelacht!

Es gibt sie also doch noch, die Filme, wo man aus vollem Herzen lachen kann und Mühe hat der Handlung zu folgen, weil man gar nicht mehr aufhören kann. Immer wieder kitzelt es im Herz, in der Kehle und man prustet wieder los. Sogar beim Schreiben dieser Filmkritik, muss ich immer wieder lachen, wenn ich an bestimmte Szenen denke.

Ein sehr charmanter warmherziger und witziger Film, voller Situationskomik, nie langweilig, ein Kleinod der französischen Komödie. Die Synchronisation in die deutsche Sprache sehr gut gelungen.

Philippe Abrams (Kad Merad), Postfilialleiter in der province von Marseille, will mit einem Sozialbetrug seine Versetzung in den sonnigen warmen Süden Frankreichs erhöhen. Der Schwindel fliegt auf und er wird für zwei Jahre ins Nord-pas-de Calais, nach Bergues, strafversetzt.

Dieser  Landstrich ist eine ehemalige Bergbauregion, jetzt das Armenhaus Frankreichs und die Menschen sprechen dazu noch einen Dialekt, den keiner versteht.  Sch’tis, - eine Variante  von Picardisch,  eine dem Französischen nahe verwandte romanische Sprache.  

Philippe Abrams ist totunglücklich und nur allzu bereit, Bergues, seine Einwohner und seine Unterstellten von Anfang an abzulehnen.

Doch es kommt ganz anders, er fühlt sich sehr wohl. Dem Charme der Einwohner kann er nicht entziehen. Es dauert nicht allzu lang und Philippe und seine Unterstellten werden Freunde.

Urkomisch die Situation, als Phillipe Abrams seinen Unterstellten Antoine (Dany Boon) auf seiner Brief- Tour begleitet, um ihn vom Trinken abzuhalten. Am Ende sind zwei sturzbetrunkene Postboten auf Fahrrädern unterwegs. Einfach köstlich, wie gut Phillips Abrams da plötzlich Sch'tis sprechen kann.

Wer ins Nord-Pas-de-Calais kommt, weint  immer zweimal. Einmal wenn er kommt und einmal wenn er wieder gehen muss, dieser Satz von Antoine ist eine kleine Weisheit, die sich für Philippe Abrams bewahrheitet. Denn schnell vergeht die Zeit seiner Strafversetzung.

Dany Boon der Regisseur und einer der Hauptdarsteller -  Antoine - stammt aus dieser Region. Sein Film ist eine Hommage an seine Heimat, mit liebenswerten Menschen.

Heidelinde Penndorf

In diesem Sinne, schauen sie sich den Trailer an »hääää«?! 

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