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Ein dunkler Trieb - Thriller - L.U. ULDER Empfehlung

Kurze Inhaltsangabe Klappentext:

Eine grausam ermordete Frau, ein sadistischer Mörder - der neue Thriller von L.U. Ulder: beklemmend und knallhart!

Björn Liebermanns Einstieg bei der Berliner Kripo ist alles andere als verheißend. Seiner Freundin zuliebe ließ er sich von Hamburg nach Berlin versetzen und verzichtete dafür auf die anstehende Beförderung zum Hauptkommissar.

Während sie ihren Traumjob in einer Großbank bekam, landete Björn nicht, wie zuvor versprochen, in der neu gegründeten Ermittlungsgruppe für Banden- und Schwerstkriminalität, sondern bei der Mordkommission. Die neuen Kollegen bemerken schnell, dass der Umgang mit Leichen nicht seine Stärke ist.

Der aktuelle Fall ist knifflig, aber es gibt vielversprechende Spuren. Zu diesem Zeitpunkt ahnen die Ermittler noch nicht, dass sie es mit einem wahren Alptraum zu tun bekommen.

 

Rezension

Brillant, hochspannend und manchmal schockierend – ein rabenschwarzer Thriller, der fasziniert. Gänsehauteffekt! Überaus lebendige, ausdrucksstarke und psychisch ausgefeilte Charaktere sorgen 357 Seiten lang für eine interessante, fesselnde Handlung.

Der Autor führt seine Leser hautnah an den Täter heran. Er lässt sie knalleng fühlen, was der denkt und wie er handelt. Und er lässt sie auch knallhart die Ängste und Schmerzen der weiblichen Opfer spüren.

Der Mörder ist ein erbarmungsloser nekrophil veranlagter und überaus intelligenter Psychopath, der seine Empfindungen in vollen Zügen auslebt und genießt, wie andere einen sinnlichen Liebesakt. Ein Triebtäter, den nichts anderes interessiert, als seinem Ego Befriedigung zu verschaffen, seine Gier und Lust zu stillen und der geschickt weiß, seine DNA Spuren durch fremde DNA zu ersetzen.

L.U. Ulder gibt einen akribischen Einblick in die Ermittlungsarbeiten einer Berliner Mordkommission, die unter akutem Personalmangel fieberhaft ermittelt.

Ein Cliffhanger mitten in der Handlung sorgt für einen kräftigen Ausschlag des immensen Spannungsbogens. Drastischer Erfolgsdruck, durch Vorgesetzte und Presse geschürt, lässt sie in falscher Richtung festfahren. Das endet für den vermeintlichen Täter und später auch für ein junges Teammitglied der Mordkommission, in einer Tragödie und für das Ermittlungsteam im zwischenmenschlichen Chaos.

Köpfe sollen rollen, als das Team nach zwei Jahren auf neue Spuren stößt und fieberhaft die Ermittlungen auf eigene Faust wieder aufnimmt. Eine höllisch actiongetriebene Verfolgungsjagd nach dem Psychopathen, oft mit surrealen Momenten verknüpft, beginnt.

Das Ende der Story ist überraschend und elektrisierend spannend, so wie die Handlung insgesamt.

Der Autor hat einen flüssigen lebendigen und bildhaften Schreibstil. Seine faktischen Kenntnisse der Forensik und des Geschehens der Ermittlungsarbeit einer Mordkommission sind gut fundiert und geben der Handlung ziemlich viel an Realismus.

Fast scheint es, als lässt L. U. Ulder spezifische berufliche Erfahrungen in die Handlung einfließen. »Ein dunkler Trieb« kann sich durchaus mit Büchern von Fitzek und Löffler messen.

Die Handlung des Thrillers führt zu einem Kopfkino par excellence! Chapeau L.U. Ulder

Ich empfehle das Buch sehr gern allen erwachsenen und neugierigen Lesern mit starken Nerven, wie auch an all jenen, die einen richtig guten, packenden Thriller lesen möchten.

Heidelinde Penndorf

 

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